Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Alles um den VR-Motor (2.3 bis 3.6 und mehr).
Benutzeravatar
Schräuberling
Mopedfahrer
Mopedfahrer
Beiträge: 173
Registriert: 15.08.2018, 23:07

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von Schräuberling » 05.01.2020, 14:06

Glaub kaum das du am Ölstab großartig Späne finden wirst. Die sind ja wenn vorhanden eher unten in der Ölwanne. Also mal das gesammte Öl in einer sauberen Wanne anschauen

Prenzlberger
Fußgänger
Fußgänger
Beiträge: 9
Registriert: 07.12.2019, 15:13

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von Prenzlberger » 13.08.2020, 11:47

Was ist in der Zwischenzeit passiert: Werkstatttermin Mitte Januar, Kurbelwellenschaden festgestellt, regenerierter Austauschmotor kostete 2.500€, Einbau einschließlich Dichtungssatz und 2x Ölwechsel danach so ungefähr weitere 2.000€, kann auch ein bisschen mehr gewesen sein. Was soll's. Der T4 hat 7.000€ gekostet, wer A sagt, muss auch B sagen.

Motor wurde gewechselt, erste Ölwechsel bei 500km, dann bei 700km kam ein schon bekanntes Geräusch wieder zurück, wieder die Kurbelwelle. Zum Glück hat sich meine Werkstatt nicht quer gestellt und sweng-sweng Anfang Juli habe ich den Wagen mit repariertem Austauschmotor wieder bekommen. Grund für den erneuten Motorschaden war wohl ein Problem mit dem Ölfiltergehäuse, es wurden nicht alle Ölkanäle mit Öl versorgt. So ganz konnte meine Werkstatt das Problem jedoch nicht nachvollziehen. Bei einem Anruf bei der Firma, die den Motor repariert hat, wurde mir auch noch mal mitgeteilt, dass da ganz schnell mal was schief gehen kann. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob nach der letzten Reparatur wieder 2x Ölwechsel notwendig sind. Wir haben uns darauf verständigt, dass ein Ölwechsel bei 500-700km reichen sollte. Den habe ich jetzt auch machen lassen.

Was kann da eigentlich passiert gewesen sein? Kann sowas in Zukunft weiterhin vorkommen? Oder kann man sagen, wenn der Motor jetzt 1.500km hinter sich hat, mit zwischenzeitlicher nochmaliger Reparatur bei 700km, sollte er jetzt zuverlässig laufen. Bisher habe ich mich auch an die Vorgabe gehalten und den Motor nicht über 3.000U/min drehen lassen. Wann sollte ich mal die Höchstgeschwindigkeit ausprobieren? Kann ich jetzt auch mal 400km Höchstgeschwindigkeit fahren? Natürlich mit kleiner Pause zum Nachtanken ;-) Es wurde zuletzt auch der Ölkühler gewechselt, eine Komponente mit einem Namen, den ich noch nie zuvor gehört habe. Der soll aber vor dem Einbau des regenerierten Motors auch gewechselt werden. Warum das eigentlich, was ist beim neuen Motor anders, dass da unbedingt ein neuer Ölkühler eingebaut werden muss? Warum muss der Ölkühler nicht bei einem eingefahrenen Motor regelmäßig gewechselt werden?

Wenn jemand hier etwas Bescheid weiß, wäre ich für ein paar Anmerkungen dankbar. Es geht hauptsächlich um die Fragen, auf was ich in Zukunft aufpassen muss und was jetzt alles noch passieren könnte.

Allerbesten Dank!

Benutzeravatar
wasmachen
VR6-Erfinder
VR6-Erfinder
Beiträge: 7630
Registriert: 09.06.2007, 21:03

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von wasmachen » 13.08.2020, 13:11

Der Ölkühler selber ist wartungsfrei, und solange der nicht das Kühlwasser mit dem Öl vermischt ist alles gut.


Bei nem Motorschaden tauscht man den, weil das Risiko zu groß ist das dort Metallteilchen rumhängen, die wieder in den Ölkreislauf gelangen können = deswegen tauschen.
Bevor Du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass Du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist..... :up:

corsamanni
Damenradfahrer
Damenradfahrer
Beiträge: 29
Registriert: 21.03.2015, 11:54

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von corsamanni » 13.08.2020, 16:27

Da wurde eher gepfuscht! Wenn der Motorenbauer vernünftig arbeitet, wird der Rumpf gespült und abgekocht.
Die haben dir garantiert was vom Pferd erzählt. waswar denn mit deinem 2 Massenschwungrad?

Mit defekter Kurbelwelle fährst du nicht noch tagelang rum.

Prenzlberger
Fußgänger
Fußgänger
Beiträge: 9
Registriert: 07.12.2019, 15:13

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von Prenzlberger » 01.09.2020, 23:52

Was meinst du mit 2. Massenschwungrad? Meinst du den 2. Motorschaden?
Ich weiß da nichts genaues, der Motor hat halt ein bisschen gerumpelt. Meine Werkstatt hat den Motor eingeschickt und der wurde repariert und dann zurück geschickt. Ich will da gar nicht mit Steinen werfen. Meine Werkstatt hat den Schaden im Rahmen der Gewährleistung behoben. Wer nichts macht, macht nichts verkehrt.
Motor läuft jetzt ganz gut. Schafft auch wieder die alte Höchstgeschwindigkeit, 170km/h, ich hoffe, dass ist auch die, die beim T4 mit VR6 zu erwarten ist. Habe sie bisher aber nur mal kurz angetestet. Ab welcher Motorlaufleistung sollte man ungefähr anfangen, einen Dauertest mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren und wie viele km sollten dabei mit Höchstgeschwindigkeit gefahren werden?

Benutzeravatar
Schräuberling
Mopedfahrer
Mopedfahrer
Beiträge: 173
Registriert: 15.08.2018, 23:07

Re: Motorschaden am VR6 - Kurbelwelle oder Nockenwelle

Beitrag von Schräuberling » 02.09.2020, 01:29

Warum sollte man sowas überhaupt machen??? :denk:

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag