Kompressor "restaurieren"

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RolandKan
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Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 19.03.2018, 09:37

Hallo zusammen,

kommen wir mal zu meinem ersten Problem und meinem dazu gehörogen Reparaturplan :D
Also, bei meinem Cupra V6 Kompressor ist ja damals ein Ruf- oder Z-Engineering - Kompressor verbaut. Er läuft auch soweit und kommt so ca. ab 2800 U/min. Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass er nicht wirklich so viel Leistung bringt und das könnte daran liegen, dass immer wenn ich beschleunige der Kompressor "brummt", auch manchmal schon im Stand, wenn er warm ist.
Ich schätze mal einfach, dass das Lager im Arsch ist und sobald er heiß ist oder der Kompressor wirklich mal auf Drehzahl kommt, läuft das Lager nicht sauber und bremst den Kompressor ab. Es kommt auch hin und wieder vor, dass ich etwas schneller beschleunigen will und der dann kurz anzieht und dann auf einmal abbremst, als würde einer die bremse drücken und dabei brummt der Kompressor auch so kacke..^^

Ich habe mich damit direkt an Ruf gewendet und die könnten mir anbieten, dass ich den Kompressor einschicke, die dann das komplette Innenleben rausschmeißen und daraus ein RSC-Kompressor machen, Kosten ca. 1500 - 2000 €. Die könnten mir die Übersetzung auch gleich so legen, dass ich auf 320 PS komme. Vorteil, gleiches Verdichtergehäuse, bessere Technik. :up: Allerdings sind 2000 € ne Menge Geld :down:

Jetzt habe ich mir überlegt, ich könnte doch den Kompressor zerlegen und einfach selber das Lager austauschen, also die Kugeln im Lager. Die Kugeln selber müssten ja ganz normale Normteile sein, die man bestimmt irgendwo her organisieren kann, oder?
Der Plan klingt eigentlich echt gut und einfach, aber ich befürchte dass ich mir das irgendwie zu einfach vorstelle.^^

Öl habe ich bereits frisches eingefüllt, auf Rat von RUF-Kompressoren habe ich SAE60 eingefüllt.

Was ist eure Meinung dazu? Hat vielleicht schon mal jemand etwas ähnliches gemacht oder vielleicht sogar geschafft? :denk:

Hat schon mal jemand so einen Kompressor zerlegt??

Ich hoffe ihr macht mich jetzt nicht zu sehr runter, falls ich hier jetzt absoluten Stuss rede ^^

Vielen Dank für jede Hilfe =)
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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von zweiervrturbo » 20.03.2018, 14:19

hatte ich damals auch bei mein Z-Engineering Kompressor.
bei mir war es das lager von der der grossen Riemenscheibe oben am Kompi.......

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 21.03.2018, 06:49

Ok, vielen Dank für die Antwort, jetzt hab ich schon mal eine Bestätigung für meine Vermutung. =)
Hast du es dann reparieren lassen, oder vielleicht sogar selber repariert?^^

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von designer2k2 » 21.03.2018, 07:44

Das "Eingangslager" also dort wo der Keilriemen läuft steht mächtig unter Spannung, und das Lager wo der Verdichter läuft wegen der hohen Drehzahl.

Bei meinem Vortech sind das Standardlager, die kann man selber tauschen :buch:

Läuft bei dir der Kompressor am Motorölkreis oder hat der eine eigene Ölfüllung?
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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 21.03.2018, 09:07

Ahh ok, kann man das auch soweit selber zerlegen? Bzw. wie krieg ich die Lager da am besten raus?^^
Also kleine Presse und so hätte ich notfalls =)

Der hat eine eigene Ölfüllung, da kann mir zwar irgendwie keiner genau sagen wie viel Öl da reinkommt, aber ich habe es mal so nach Schätzwerten der RUF-Mitarbeiter befüllt. Die haben aber angemerkt, dass die es mir leider nicht genau sagen können, weil es ja eventuell ein Z-Engineering ist. :?:

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von SUVr6 » 21.03.2018, 17:35

Füllstand ist doch Hälfte vom Gehäuse. Sind dort mehrere Inbusschrauben rundherum? So ist es beim BDE Komp. von meinem Kollegen.

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 22.03.2018, 08:02

Alles klar, die Angabe hätte mir auch gereicht, die von RUF haben angefangen mir da irgendetwas vorzurechnen xD
Ja, da sind zwei gegenüberliegende Inbusschrauben.

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 23.03.2018, 09:55

Oder meintest du die Inbusschrauben am Verdichtergehäuse?^^ Da sind welche rundherum, die habe ich mal bei einem Test auch ausgeschraubt, habe den Kompressor aber leider nicht auseinander bekommen. :?:

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von zweiervrturbo » 26.03.2018, 07:42

kannst selber tauschen das Lager.....vorrausgesetzt du hast den Lagersitz nicht komplett zerschossen.
So war es bei mir damals, ich musste die komplette Scheibe inkl. Lager neu kaufen.

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 26.03.2018, 11:11

Oh, ich hoffe mal nicht.. Wo hast du die Teile gekauft?

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Re: Kompressor

Beitrag von zweiervrturbo » 26.03.2018, 13:25

Hab ich direkt bei z- engineering bestellt.
Musst mal anrufen da, die helfen dir weiter!

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Grund: Sinnloses Zitat entfernt.

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 28.03.2018, 15:05

Alles klar, dann werde ich das mal als Nächstes tun. ^^

So eine grobe Beschreibung, wie der am besten zerlegt wird, kann mir hier Niemand schicken, oder? :D

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 04.04.2018, 07:42

Schade dass mir keiner eine grobe Beschreiben geben kann, dann werde ich es selber versuchen müssen, hoffe das geht gut ^^

Habe jetzt mal mit Robert Hoffmann, von RUF-Kompressoren geschrieben. Er kann mir die Keramiklager für 176 € + 12 € für Dichtungen + 11 € für das Lager des Antriebsrades verkaufen. Klingt doch super. :up: Daher werde ich die auch gleich mal bestellen.

Ich werde dann mal berichten, wie und ob der Einbau geklappt hat. :ahh:

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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von designer2k2 » 04.04.2018, 10:43

find ich super das es machst :up:

Mach ein haufen Bilder :)
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Re: Kompressor "restaurieren"

Beitrag von RolandKan » 04.04.2018, 12:07

Klar, ich werd das so gut es geht dokumentieren. :up:

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