VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

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designer2k2
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von designer2k2 »

Mal gemalt :pc:
VRT_ZusatzPumpe.PNG
Wobei wenn ein VRT auch den Unterdruck schafft dann ists eher ein Problem vom RSV oder? Das es eventuell bei Druck aufgeht.
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Jaein... Ich finde man merkt es schon, wenn man nur aus der Garage fährt. Und das geht meistens ohne Druck. :D

Wann schaltet die Pumpe ab, wenn -0,7 überschritten werden?


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designer2k2
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von designer2k2 »

hatte ja mal ein undichten Schlauch am BKV, das ist grauenhaft wenn bei der kleinsten Neigung schon voll ins Pedal hauen musst um nicht loszurollen vor dem Motorstart :ahh:


Ja der Schalter würde bei 0 bis -0,7Bar Einschalten und ab -0,7Bar aus. Man würde also immer mindestens -0,7Bar im BKV haben.

Muss nur noch so ein Schalter finden :?:
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Aber dann hätte man ja das Problem, dass die Pumpe quasi auf dieser -0,7 Bar Schwelle hin und her eiern würde, also dauernd an-aus-an-aus.... Deshalb hat´s original die ja Hysterese. Besser wäre, wenn sie bei -0,7 angeht und bis -0,9 pumpt und ausgeht oder nach einer definierten Zeit. Erneut anspringen dürfte sie dann aber erst wieder bei -0,7. Die 0,2 dazwischen sind die Hysterese.

Bestelle mir jetzt erstmal ein RSV vom 1,8T. Hat die Nr. 058 905 291 A. Scheinbar gibt es dort einen Nebenanschluss vor und einen hinter der Membran. So hätte man einen schönen Zugang für die Anzeige. Vielleicht ist es ja auch "stabiler".


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designer2k2
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von designer2k2 »

Ja, Hysterese brauchts, aber da wirds dann nochmal enger bei käuflichen Dingen, soll ja keine 300€ kosten das Teil :daumendreh:

Selberbauen wär kein Ding, aber bin mir nicht sicher ob das gut ist im Bremskreis :ups:
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Man hat ja immer noch die ASB, also kann eigentlich nichts passieren. Aber die Kosten sollten natürlich im Rahmen bleiben.


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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Neuigkeiten!

Zuerst muss ich mich korrigieren oder zumindest noch was anmerken: Im betriebswarmen Zustand, schafft der Motor im Leerlauf aus eigener Kraft wirklich nur -0,5 Bar Unterdruck! :nosmile:

Dann die Unterdruckpumpe: Wenn man sie an einem BKV betreibt und nicht einfach mit einem Stück Leitung und `nem Finger drauf, dauert es, wegen dem größeren Volumen, gleich sehr viel länger bis sie den maximalen Unterdruck von -0,9 Bar erreicht. Siehe Video...

[youtube]6kHSVnH2FwY[/youtube]

Allerdings lohnt sich das warten. Stellt euch folgendes vor:

1. Kein Unterdruck im BKV - das Pedal ist von vorne an richtig hart und es bremst extrem schlecht.

2. Nur Motor (ASB) ca. -0,5 Bar - das Pedal ist bis zur Mitte weich, wird dann hart und es bremst "normal".

3. Nur U-Pumpe mit -0,9 Bar - das Pedal ist bis unten weich und es bremst nochmal ein gutes Stück besser.

Es ist schwierig den Unterschied zwischen 2. und 3. zu beschreiben, aber ich würde es einfach mit "25-35% besser" bezeichnen. :up:

Die Probefahrten spielten sich alle auf 15 Metern Einfahrt ab. Es ging mal vorwärts und mal rückwärts. Für eine längere Fahrt muss ich die Sachen noch besser verbauen. :denk:
IMAG0467.jpg
IMAG0469.jpg

Wir steuern die Pumpe momentan über einen Schalter aus dem Innenraum an, womit wir beim kniffligsten Problem wären: der Steuerung. :flucht:

Wir bräuchten einen Druckschalter, der die Pumpe aktiviert, sobald der Unterdruck abgebaut wird, also ab sagen wir mal -0,7 bis 0,0 Bar (und mehr natürlich, ist nur sinngemäß). Dieser Druckschalter müsste dann eine Schaltung aktivieren, welche die Pumpe etwa 20 Sekunden laufen lässt. Dann dürfte in jedem Fall der Höchstwert erreicht sein. Inzwischen geht der Schalter allerdings bei -0,70000000000000001 Bar wieder auf "aus". Die Pumpe müsste dann aber trotzdem noch bis zu 20 Sekunden weiter laufen. Hat jemand eine Idee, wie man das kostengünstig umsetzen kann? :?:


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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von designer2k2 »

:thumbs:

würdest das Bremspedal dann wie Serie sehen?

zwischen 0,5 und 0,9 Bar liegen Welten, ist ja beinahe der doppelte Unterdruck!

Ich such dir mal was raus ;)
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von wasmachen »

Ne Nachlaufsteuerung ist doch nicht son Ding....
Kann doch jeder Autoelektriker, was meinste wie die Fernbedienung (Nachrüst) in nem 3er die Fenster zukriegt?? (Oder die Zusatzwapu bei "neueren" geht??)
Und damit haste doch eigentlich auch das "Geeier" mit ein/Aus im Griff, da die dann ja mind. solange laufen müßte.
Gedanklich weiter wär vll ne Einschaltverzögerung, z.B. 2 Sekunden, dann wird das doch recht stabil??

Und die -0,5 kann ich bestätigen, wie mehrere hier ;)
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Um soweit zu gehen, müsste ich noch ein bisschen mehr fahren, aber ich denke wir sind auf einer heißen Spur. ;)

Haben die Tests auch zu zweit gemacht und sind beide der gleichen Meinung.

Hatte übrigens jetzt notgedrungen zwei RSV in Reihe verbaut und das geht auch!

@wasmachen

Strom ist nicht so mein Ding. Theoretisch verstehe ich ihn ein bisschen, aber praktisch kann ich bloß Kurzschlüsse produzieren. :flucht: :D


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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von wasmachen »

Meins auch nicht.
Aber die Theorie kann ich erklären, und ich wüßt evt auch, wers umsetzen kann ;)
Bevor Du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass Du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist..... :up:
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von xander »

nur mal so

warum nimmst nicht ein zeitrelai
das über dem bremslichtkontakt aktivierst

ums so zu sagen nach jededer bzw bei jeder bremsung löst das relai aus und schaltet die pumpe für ca 30 sec an

das heißt baut den unterdruck auf

mit den rückschlagventil sollte es dann doch soviel speichern das es für die nächste bremsung wieder bei 0,8 bzw 0.9 bar unterdruck hat

bei jeder bremsung wird also für das nächste mal vorgeladen

die relais gibts für 30euros glaub beim konrad
einstellbar von 3sec bis 120sec

nur mal so ne idee
garrett gt 3076 hf

1,4bar ==> 481PS und 735Nm

http://boeckal.npage.de/

Instagram: xandervrt
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

Kostet 15 Euro! Damit haben wir gerade `ne Kontrollleuchte gepimpt, die einfach nicht ausgehen wollte. ;)

Und die Idee ist gar nicht mal so doof, denn Fakt ist auch, dass der U-Druck bereits nach einer leichten Bremsung die -0,7 überschreitet. :denk: Sieht man ja auch im Video oben.


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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von designer2k2 »

ja die Conrad Schaltung ist da gar nicht so blöd dafür!

Es gibt keinen einfach so passenden Schalter dafür, und wenn man was baut, bist halt gleich mal 30-40€ los.
Dafür hast dann ein richtigen Drucksensor und einen kleinen Controller den man genau so programmiert wie man will.
Frage ist halt obs nicht schon mit was einfacherem getan wäre...

ich würd die Conrad Schaltung probiern :)
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Re: VR6T BKV: Unterdruckpumpe vs. Ansaugbrücke

Beitrag von SubZeroXXL »

30 bis 40 Euro wären ja noch im Rahmen. Aber dennoch denke ich, dass wir die Zeitschaltung testen sollten. Dann kann man das mal aktiv testen und schauen wie es sich anfühlt. Alle Situationen die einem so beim rumfahren und bremsen passieren können, kann man vorher eh nicht überblicken.


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